Warum deine Texte gut klingen – aber nicht nach dir

Shownotes

Warum deine Texte gut klingen – aber nicht nach dir

Du hast deine Website schon dreimal überarbeitet. Formulierungen geglättet, Sätze getauscht, noch mal drüber gelesen. Und trotzdem bleibt dieses Gefühl: Irgendwas fehlt. Der Text ist korrekt. Professionell. Aber er klingt nicht nach dir.

Genau darüber spreche ich in dieser Folge.

Die meisten Coaches suchen ihre Brand Voice an der falschen Stelle – bei Formulierungen, Wortlisten, dem perfekten Satzbau. Dabei entsteht eine Markenstimme woanders: in deiner Persönlichkeit, deiner Positionierung, deiner Haltung. Erst wenn das klar ist, wird Sprache zu etwas, das wirklich nach dir klingt.

Das erwartet dich in dieser Folge:

  • Warum eine Brand Voice mehr ist als Schreibstil – und wie sie sich vom Tone of Voice unterscheidet
  • Die Geschichte, wie eine einzige Formulierung – „mega" – für eine Kundin darüber entschieden hätte, ob sie mit mir arbeitet oder nicht
  • Warum du deine Markenstimme nicht erfinden musst, weil sie wahrscheinlich längst da ist

Praxisbeispiele: Wie unterschiedlich Brand Voice bei einer hochsensiblen Coach und einer Kunsttherapeutin aussieht

Die typischsten Fehler beim Entwickeln deiner Sprache – und warum KI dabei erst an zweiter Stelle steht

7 Anzeichen, an denen du merkst, dass deine Brand Voice schon in dir steckt

Wenn du merkst, dass deine Texte gut, aber austauschbar klingen – dann ist diese Folge für dich.

Du willst wissen, wie deine eigene Positionierung und Brand Voice aussehen könnte? Dann lass uns reden. Buch dir hier ein unverbindliches Positionierungsgespräch

Transkript anzeigen

00:00:00: Viele Coaches haben das Gefühl, ihre Texte seien gut geschrieben.

00:00:04: Und trotzdem fehlt ihnen was!

00:00:07: In dieser Folge erfährst du warum deine Brand Voice nicht am Schreibtisch entsteht und wie du eine Markenstimme entwickelst die wirklich nach dir klingt.

00:00:20: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast.

00:00:23: Endlich Coach Großes Wagen.

00:00:25: Wofür mein Herz schlägt, als Coaching möglichst vielen Frauen Mut zu machen ihre Coaching-Persönlichkeit zu entwickeln und ein erfolgreiches Business aufzubauen?

00:00:34: Mein Podcast ist dein Business Buddy der die regelmäßig zuruft.

00:00:38: du schaffst das fang an Du bist gut bleib dran.

00:00:41: bald hast du ein Ziel erreicht.

00:00:43: geh jetzt den ersten Schritt.

00:00:45: hol dir in diesem Podcast den Mut den du brauchst um großes zu wagen.

00:00:53: Du kennst das vermutlich, du liest deinen Text nochmal durch und denkst eigentlich ist er ganz gut.

00:00:59: Die Sätze sind stimmig und sprachlich passt das auch alles ganz gut und trotzdem fühlt sich das nicht nach dir an!

00:01:06: Und genau darüber habe ich auch vor kurzem mit einer Kundin gesprochen.

00:01:09: die hatte ihre Angebotsseite schon x-mal überarbeitet und merkte mit jeder Version deutlicher was sie nicht wollte nämlich diese allgemeine Coaching Sprache die auf so vielen Websites gleich klingt.

00:01:21: Nur ihre eigene Sprache hatte sie eben auch noch nicht so richtig gefunden.

00:01:26: Dieses Gefühl das begegnet mir häufig, die Texte sind korrekt gut aufgebaut und wirken professionell und trotzdem fehlt irgendetwas.

00:01:35: Sie bleiben so austauschbar weil darin nämlich keine Persönlichkeit erkennbar wird.

00:01:41: Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

00:01:43: Zum Beginn meiner Selbstständigkeit, da habe ich die Nößletter geschrieben nach Vorlagen aus einem Mentoring – ich dachte so macht man das eben!

00:01:52: Doch jedes Mal hatte ich das Gefühl irgendwie spiele ich hier eine Rolle, das passt nicht und die E-Mails waren ordentlich aufgebaut aber sie spiegelten eben nicht mich und entsprechend blieb auch die Resonanz aus.

00:02:06: Wie entscheidend Sprache ist hat mir später mal eine Kundin gezeigt.

00:02:11: Die sagte nämlich mal, wenn du ständig von mega gesprochen hättest dann hätte ich dich garantiert nicht gebucht.

00:02:19: Wahrscheinlich nicht weil das Wort irgendwie falsch wäre aber es hätte einfach nichts zu der Person gepasst die sie zwischen den Zeilen gesucht hat als sie bei mir gelandet war.

00:02:30: und vor allen Dingen dass ist auch so ein Beispiel dafür was matcht und was matches nicht.

00:02:35: Zu ihrem Vokabular gehört das nämlich auch überhaupt nicht.

00:02:38: Sie drückt sich sehr gewählt aus und dann hat sie gedacht, wenn mich da jemand mit Mega begrüßt.

00:02:45: Das passt nicht!

00:02:47: Und genau darum geht es eben auch hier in dieser Folge.

00:02:49: Es geht nämlich nicht darum nur einfach irgendwie bessere Texte zu schreiben.

00:02:54: Esgeht darum eine Sprache zu finden, in der deine Persönlichkeit hörbar wird.

00:03:01: Vielleicht hast du den Begriff Brand Voice schon einmal gehört?

00:03:04: Und ich gefragt ob das einfach nur irgendwie neues Wort für Schreibstil ist.

00:03:09: Genau das ist es nämlich nicht.

00:03:11: Die Brand Voice oder auf Deutsch deine Markenstimme, die beschreibt die Art wie deine Persönlichkeit in deiner Sprache hörbar wird.

00:03:21: Zu einer Brand Voice gehören verschiedene Ebenen.

00:03:23: Das ist zum einen der Schreibstil also so was handwerkliches Satzlängen Rhythmus Wortwahl Aufbau der Texte und dann auch der Tone of Voice Der beschreibt wie sich dein Ton auch je nach Situation ein bisschen ändert.

00:03:38: Du schreibst einen Blogartikel anders als eine E-Mail oder ein LinkedInbeitrag und trotzdem bleibst du erkennbar dieselbe Person.

00:03:48: Die Brand Voice ist das, was sozusagen alles zusammenhält!

00:03:53: Du erkennst sie oft an kleinen Dingen, an Wörtern die jemand immer wieder verwendet oder an bestimmten Bildern oder Metaphern, an einem feinen Humor oder einer Sprache, die irgendwie besonders klar ruhig lebendig oder wie auch immer wirkt.

00:04:08: Manchmal ist es sogar was ganz Unscheinbares.

00:04:12: Sowas wie Moin, wenn jemand aus Norddeutschland kommt zur Begrüßung oder ein Mann um Mann oder Ui oder Ach herje!

00:04:21: Solche kleinen sprachlichen Eigenheiten die wirken nicht besonders spektakulär aber genau deshalb fühlen sie sich echt an.

00:04:29: Sie entstehen nicht weil jemand sie sich irgendwie jetzt mal ausgedacht hat sondern weil sie sozusagen ganz selbstverständlich zu der Person gehören.

00:04:39: Und deshalb geht es auch nicht darum, dir jetzt eine besondere Sprache zuzulegen.

00:04:45: Es geht darum die Sprache sichtbar zu machen, die längst zu dir gehört.

00:04:49: Eine Brandvoice ist nämlich keine Schreibtechnik.

00:04:53: Sie isst Persönlichkeit in Sprache.

00:04:58: und die Brandvoice Sie macht nämlich sichtbar, wer du bist und was dich auszeichnet.

00:05:07: Und warum du die richtige Wahl für deine Kundinnen bist.

00:05:11: Viele Coaches beginnen an der Stelle, an der ihre Brand Voice eigentlich noch gar nicht entstehen kann.

00:05:20: Die schreiben ihre Website, feilen an Formulierungen oder lassen sich Texte von der KI erstellen.

00:05:26: Das Problem ist jetzt nicht die Website das Problem ist der Zeitpunkt.

00:05:32: In meiner Arbeit beginnt der Prozess, deshalb ganz bewusst woanders.

00:05:36: Am Anfang steht immer die Frage wer bist du und was davon soll in deinem Business sichtbar werden?

00:05:42: Dafür arbeite ich ja unter anderem auch mit dem Link Personality Profiler.

00:05:46: Der macht Persönlichkeitsmerkmale Motive- und Kompetenzen sichtba... doch genau damit höre ich eben nicht auf!

00:05:54: Entscheidend ist dann die nächste Frage nämlich wie übersetzt Du das, was Dich ausmacht genau zu dir passt.

00:06:03: Wenn du eher leise und bedacht bist, dann brauchst du kein Marketing das laut wirkt.

00:06:08: Wenn Humor zu dir gehört, dann darf er auch in deinen Texten auftauchen.

00:06:13: oder wenn die Ertiefgang wichtiger ist als schnelle Effekte, dann sollte genau das zwischen deinen Zeilen spürbar werden.

00:06:21: Es geht nicht darum deine Persönlichkeit zu verändern es geht darum sie bewusst für dein Business zu nutzen damit Marketing nicht wie eine Rolle wirkt, sondern wie eine natürliche Verlängerung deiner Person.

00:06:36: Erst danach folgen dann die nächsten Fragen – mit wem möchtest du arbeiten?

00:06:39: Welches Thema möchteste du vertreten?

00:06:41: Welche Angebot soll daraus entstehen?

00:06:43: Schritt für Schritt entsteht so ein Fundament auf dem sich dein Business entwickeln kann und erst dann beginnt für mich die sprachliche Arbeit!

00:06:52: Jetzt geht es nämlich nicht mehr darum, Text zu erfinden.

00:06:55: Jetzt geht's darum das sichtbar zu machen was vorher bereits entstanden ist.

00:07:00: Die Sprache wird zum Ausdruck deiner Persönlichkeit, deiner Haltung und eben auch deiner Positionierung Und wenn das alles stimmig ineinander greift dann finden die Klienten zu dir mit denen du am liebsten arbeitest.

00:07:16: Ich erlebt, dass in der Zusammenarbeit immer wieder eine Kundin, die mit hochsensiblen Menschen arbeitet, erzählte schon im ersten Gespräch wie belastend grelles Licht, laute Geräusche und permanente Reizüberflutung für sie sind.

00:07:29: Ganz selbstverständlich spiegelte sich das später auch in ihrer Sprache wider!

00:07:34: Sie brauchte keine Liste mit passenden Formulierungen – ihre Texte sind ruhig fein achtsam, weil genau das Ihrer Persönlichkeit entsprach.

00:07:45: Genau deshalb entsteht eine Brand Voice nicht am Ende eines Schreibkurses.

00:07:51: Sie entwickelt sich während des gesamten Positionierungsprozesses, mit jeder Erkenntnis über dich selbst wird auch deine Sprache klarer und wenn anschließend Website, Blog oder LinkedIn entstehen musst du nicht mehr überlegen wie deine Texte klingen sollen!

00:08:06: Du gibst dem eine Sprache was längst in dir gereift ist.

00:08:13: Eine Brandvoice wird nicht erfunden.

00:08:16: Sie wird sichtbar, wenn deine Positionierung klar ist.

00:08:24: Viele suchen auch ihre Brandvoice in Schreibbüchern Proms oder Textvorlagen.

00:08:29: Ich erlebe was anderes.

00:08:30: sie entsteht im Gespräch.

00:08:33: Deshalb spielt das Zuhören in meiner Arbeit eine so große Rolle.

00:08:37: Nicht nur dass zuhören auf das was gesagt wird sondern auch darauf wie etwas gesagt wird.

00:08:43: Im Dialog tauchen oft Wörter, Bilder oder Formulierungen auf die einer Kundin selbst gar nicht bewusst sind.

00:08:50: Ich höre sie immer wieder und spiegele sie zurück!

00:08:53: Das hast du jetzt schon zum dritten Mal gesagt – ich glaube genau darin steckt was wichtiges.

00:08:59: Genau deshalb ist es auch so schwer, die eigene Brand Voice alleine zu entwickeln.

00:09:03: Bücher, Videos oder KI können dir Wissen vermitteln?

00:09:07: Was Sie nicht können, ist dir zeigen, was dich sprachlich besonders macht.

00:09:11: Dafür braucht es ein Gegenüber das Zuhört Zusammenhänge erkennt und dann die Fähen miteinander verbindet.

00:09:19: Eine Kundin, die auch Maltherapeutin ist, sprach in unseren Gesprächen immer wieder über Farben, Pinselstriche, Grautöne.

00:09:27: Sie sagte so Sätze wie gibt dein Leben wieder Farbe?

00:09:30: oder da braucht es vielleicht noch einen anderen Pinselstich?

00:09:35: Das war keine bewusst entwickelte Bildsprache – sie war einfach da!

00:09:40: Erst als wir diese widerkehrenden Metaphern sichtbar machten entstand daraus ganz selbstverständlich eben auch ihre Markenstimme.

00:09:50: Natürlich gibt es auch handwerkliche Grundlagen, gute Texte leben von einem abwechslungsreichen Satz, wird muss von Fragen die zum Nachdenken anregen und Geschichten die Bilder im Kopf entstehen lassen.

00:10:01: doch all das bleibt technik.

00:10:05: lebendig werden die Texte erst dann wenn sie die Persönlichkeit transportieren die dahinter steht.

00:10:11: Das gilt übrigens für mich.

00:10:13: Meine eigene Brandvoice hat sich im Laufe der Jahre verändert.

00:10:17: Am Anfang war ich vorsichtiger, heute sage ich häufiger jetzt rede ich mal Klartext oder ich sag dir jetzt mal wie ich das sehe... Das ist keine bewusst gewählte Formulierung!

00:10:26: Das ist mit meinem Selbstverständnis als Unternehmerin gewachsen.

00:10:30: je klarer ich selbst geworden bin desto klarer wurde auch meine Sprache.

00:10:36: Eine Brandvoice entsteht deshalb nicht an einem Nachmittag.

00:10:39: Sie wächst mit deiner Positionierung, deiner Erfahrung und dem Mut immer mehr von dem zu zeigen was dich wirklich ausmacht!

00:10:49: Wie individuell eine Brandvoice ist erlebe ich immer wieder in der Zusammenarbeit mit meinen Kundinnen keine gleiche anderen und genau das macht sie so unverwechselbar.

00:11:00: Eine Kundin begleitet hochsensible Frauen bei ihrer beruflichen Neuorientierung.

00:11:05: Von Anfang an war wichtig, dass Ihre Sprache Ruhe ausstrahlt.

00:11:09: Keine lauten Versprechen, keine grellen Formulierungen.

00:11:12: stattdessen suchte sie ganz bewusst nach Wörtern die das Ausdrücken was ihre Klientinnen bei ihr finden.

00:11:19: so entstand zum Beispiel der Begriff Seelen zufrieden.

00:11:25: Dieses Wort hätte in einem beliebigen Marketingtext wahrscheinlich keinen Platz gefunden.

00:11:30: In Ihrer Welt dagegen fühlte sich genau richtig an.

00:11:34: Es beschreibt Ihre Haltung ihre Arbeit und das Gefühl, dass sie ihren Klienten mitgeben möchte.

00:11:44: Eine ehemalige Kundin ist unter anderem Maltherapeutin.

00:11:49: Ihre besondere Sprache hatte sie nicht entwickelt um besonders kreativ zu wirken.

00:11:55: Die war längst da!

00:11:56: Wir mussten sie nur sichtbar machen und ihr den Raum geben den Sie verdient.

00:11:59: Und genau daraus entstand dann eine Markenstimme die sich vollkommen selbstverständlich anfühlt.

00:12:06: So gibt es zum Beispiel auf ihrer übermichseite Farbklexe in dem Abschnitt, was dich sonst noch über mich interessieren könnte.

00:12:17: Es gibt auch noch ein Gespräch, das ich wirklich so schnell nicht vergessen werde.

00:12:23: Da habe ich vorhin schon mal kurz das angedeutet.

00:12:25: am Ende unserer Zusammenhalt fragte mich einmal eine Kundin, was frachte ich die Kundin?

00:12:29: Was sie eigentlich dazu bewogen hat mit mir zu arbeiten?

00:12:32: und wir sprechen darüber, was sie angesprochen hat.

00:12:36: und irgendwann sagte sie so nebenbei Wenn du ständig von mega gesprochen hättest, hätte ich dich nicht gebucht.

00:12:43: Ich musste echt laut lachen!

00:12:44: Nicht weil das Wort Mega grundsätzlich schlecht wäre sondern weil mir in dem Moment nochmal bewusst wurde wie wir sensibel auf Sprache reagieren.

00:12:53: Dieses eine Wort hätte für sie überhaupt nicht zu der fundierten ruhigen reflektierten Art gepasst die sie zwischen meinen Zeilen irgendwie wahrgenommen hat.

00:13:03: Brent Voice zeigt sich deshalb nicht nur in Wörtern, die du bewusst verwendest.

00:13:07: Sie zeigt sich genauso in den Wörtern, die Du ganz bewusst weglässt.

00:13:13: Es gibt ein Moment in der Zusammenarbeit, den ich besonders mag.

00:13:17: Der hat nichts mit einer perfekten Formulierung zu tun und auch nichts mit einem fertigen Websitext.

00:13:23: Das ist der Moment, in dem eine Kundin plötzlich sagt Jetzt fühlt es sich nach mir an.

00:13:30: Genau das ist nämlich der eigentliche Maßstab.

00:13:33: Nicht, ob ein Text möglichst elegant geschrieben ist sondern ob du die Gewissheit hast dass deine Worte, deine Botschaft klar transportieren und die Menschen erreichen für die sie gedacht sind.

00:13:46: Und ab diesem Punkt da wird schreiben nicht nur leichter es macht auch einfach deutlich mehr Freude.

00:13:53: Du erkennst eine stimmige Brand Voice unter anderem daran dass du Formulierungen einfach schneller findest.

00:14:00: Du musst nicht mehr endlos feilen oder du spürst auch bestimmte Wörter, Bilder, Metaphern.

00:14:06: die tauchen einfach immer wieder auf und deine Sprache fühlt sich selbstverständlich an – nicht so wie eine unbequeme Rolle, die du einnimmst!

00:14:17: Das hat dann eben auch zur Konsequenz, dass deine Leserinnen nicht nur deine Inhalte verstehen sondern sie spüren damit eben auch deine Haltung und vor allen Dingen sie erkennen dich wieder an deinen Texten weil du durch deine Texte letztlich auch unverwechselbar wirst.

00:14:35: Wie deutlich das wird, habe ich selbst erlebt.

00:14:37: Aus Zeitmangel habe ich neulich mal einige LinkedIn-Beiträge ein bisschen schneller veröffentlicht als sonst und eine langjährige Kundin schrieb mir daraufhin Bettina der Text.

00:14:46: Der war aber nicht von dir, er war doch mit KI geschrieben oder?

00:14:50: Und sie hatte leider recht oder Gott sei Dank weiß ich nicht!

00:14:55: Der Beitrag war gut formuliert, aber empfehlte das was meine Texte normalerweise ausmacht und genau das ist ja auch das was eine starke Brand Voice ist.

00:15:05: Die fällt nicht nur auf, wenn sie da ist.

00:15:06: Sie fällt auch auf, wann sie plötzlich fehlt!

00:15:11: Ich arbeite selbst täglich mit KI – und nicht nur mit ChatGPT, auch mit Claude oder Gemini –.

00:15:16: KI ist für mich ein wertvoller Sparring-Partner zum Strukturieren, Analysieren, für Feedback, für Seeooptimierungen oder um auch verschiedene Überschriften auszuprobieren.

00:15:27: Trotzdem sehe ich immer wieder denselben Fehler.

00:15:31: Viele setzen nämlich KI genau dort ein wo sie noch gar nicht helfen kann.

00:15:36: Wer die KI bittet, schreibt mir eine übermichseite – obwohl Positionierung, Zielgruppe und Brandwäusne überhaupt nicht klar sind.

00:15:44: Der bekommt genau das zurück was in den Prompt eingeflossen ist.

00:15:48: Allgemeine Aussagen, austauschbare Formulierungen und Texte, die zwar gut klingen aber niemanden wirklich berühren.

00:15:55: KI kann deine Markenstimme nicht entwickeln!

00:15:59: Sie kennt weder deine Persönlichkeit noch deine Haltung.

00:16:03: Sie weiß nicht, welche Bilder du immer wieder verwendest, welche Wörter typisch für dich sind oder worüber du bewusst Nicht schreibst.

00:16:11: All das musst du ihr erst mitgeben!

00:16:14: Deshalb beginnt die Qualität deiner KI-Texte lange vor dem ersten Prompt.

00:16:20: Wenn Positionierung und Brand Voice klar sind verändert sich die Zusammenarbeit mit KI grundlegend.

00:16:28: Dann kann ich meine Markenstimme als Grundlage hinterlegen und sehr gezielt sagen, schreibe diesen Link im Beitrag in meiner Sprache oder überarbeitet diesem Blogartikel und achte dabei auf meine typische Wortwahl.

00:16:42: Die Ergebnisse werden deutlich besser weil die KI nicht mehr raten muss sondern etwas verstärken kann was bereits vorhanden ist.

00:16:50: Übrigens nochmal zu dem Beispiel vorhin wo meine Kundin gemerkt hat dass der KI Text nicht von mir war.

00:16:56: Was ich an der Stelle aus lauter Eile eben auch nicht gemacht habe ist, dass ich noch mal kritisch drauf geguckt habe und mir ein bisschen Zeit für Überarbeitung genommen habe.

00:17:05: Das ist nämlich auch jetzt immer noch Teil meiner Routine in der Zusammenarbeit mit KI.

00:17:11: Ich lasse mich schon auch Vorschläge geben aber ich überarbeite sie, ich ergänze sie und baue hier und da Kleinigkeiten ein die eben an denen ich normalerweise dann eben auch gut zu identifizieren bin.

00:17:24: Ich erlebe immer wieder Coaches, die mit einer professionell gestalteten Website zu mir kommen und trotzdem sagen irgendwie fühlt sich das alles noch nicht nach mir an.

00:17:33: Häufig wurden diese Texte nämlich bereits mit KI geschrieben – das Problem ist dabei selten die Qualität der Formulierung.

00:17:39: Das Problem ist dass die Persönlichkeit dahinter noch nicht klar genug war!

00:17:44: Und genau das merken auch die Menschen, die deine Website lesen.

00:17:48: Dann entsteht eben keine echte Verbindung und Vertrauen wächst nicht.

00:17:53: Und dann kommen natürlich auch keine Anfragen.

00:17:55: KI ersetzt deshalb keine Brand Voice, sie macht eine vorhandene Brand Voice sichtbarer.

00:18:05: Bei deiner Entwicklung der Brand Voice gibt es ein paar typische Fehler auf die ich dich noch aufmerksam machen möchte.

00:18:12: Diese Brandvoice entsteht nämlich nicht dadurch, dass du möglichst kreativ schreibst.

00:18:16: Häufig reicht das schon wenn du irgendwie ein paar typische Stolperfallen vermeidest.

00:18:22: Eine Dief ist für mich an oberster Stelle und immer absolut wichtig Nämlich Coaching-Sprech zu verwenden statt deiner eigene Sprache.

00:18:32: Sowas wie Transformation Potenzialentwaltung Leichtigkeit oder in die Kraft kommen Das ist absolut austauschbar, das sagt viel und gleichzeitig gar nichts.

00:18:44: Ein zweiter Punkt – du orientierst dich stärker an anderen als an dir selbst.

00:18:50: Problem dabei?

00:18:51: Was bei anderen funktioniert, muss noch lange nicht zu deiner Persönlichkeit passen.

00:18:56: Und deswegen ist es dann am Ende auch oft nicht stimmig!

00:18:59: Dritter Punkt, da habe ich eben schon mal darüber gesprochen.

00:19:02: Du setzt die KI einfach zu früh ein.

00:19:04: Ohne klare Positionierung sind die Texte zu allgemein.

00:19:08: Sie brauchen einfach deine Sprache auch als Ausgangspunkt und du verwendest Wörter, die eigentlich nicht zu dir gehören vielleicht weil sie modern klingen oder weil diese gerade häufig verwendet werden.

00:19:19: wenn es aber nichts zu dir passt dann kommst du wieder in das Gefühl einer künstlichen Rolle Und dann hast du nicht die Wirkung, die du eigentlich haben könntest.

00:19:29: Oder du schleifst deine Texte so lange glatt bis sie beliebig werden und dann hast Du auch so perfekte Formulierungen aber eben keine Wiedererkennbarkeit weil dafür auch mal paar Ecken und Kanten wichtig sind.

00:19:45: eine starke Brand Voice Die wirkt deshalb nicht unbedingt perfekt Aber Sie wirkt echt.

00:19:53: Vielleicht fragst du dich inzwischen überhaupt, woran man das erkennt.

00:19:55: Ob deine Markenstimme schon sichtbar wird?

00:19:58: Man kann auch einfach mal so ein paar Begrifflichkeiten gegenüberstellen.

00:20:03: Gibt es typische Wörter oder verwendest Du Marketingflossköln?

00:20:07: Hast Du eigene Bilder und Metaphern oder eher Standardformulierungen?

00:20:11: Erkennt man eine klare Haltung wirklich Deine Haltung oder bleibst Du allgemein?

00:20:17: Hat das was Du schreibst einen hohen Wiedererkennungswert oder ist das irgendwie ein bisschen beliebig?

00:20:25: Da lohnt sich das schon genau mal hinzugucken, für den Fall dass du auch schon Texte hast.

00:20:31: Prüf das mal kritisch!

00:20:35: Und dann gibt es natürlich auch eine Reihe Hinweise, dass du deine Markenstimme schon in dir trägst.

00:20:42: Die gute Nachricht ist Du musst deine Markensstimmen nämlich nicht erfinden.

00:20:45: Wahrscheinlich ist sie längst da und oft fällt sie nur anderen früher auf als dir selbst Zum Beispiel in dem anderen Menschen deine Formulierungen zitieren, bestimmte Sätze bleiben hängen und werden immer wieder aufgegriffen.

00:20:59: Und du benutzt auch bestimmte Wörter einfach ganz selbstverständlich weil sie zu deinem Sprachschatz gehören!

00:21:05: Und du erklärst deine Themen aus deiner Nische immer wieder mit den ähnlichen Bildern – ganz, ganz wichtig um da eine Einheitlichkeit zu schaffen.

00:21:16: Kunden spiegeln dir auch wiederkehrende Eigenschaften, sie beschreiben dich immer mit ähnlichen Worten und erzählen was Sie zwischen den Zeilen wahrnehmen.

00:21:26: Und es ist auch klar dass du bestimmte Marketingbegriffe eben überhaupt wirklich nicht verwendest und das ist auch völlig in Ordnung.

00:21:35: also nicht nur bewusst etwas tun sondern auch bewusst etwas weglassen!

00:21:40: Freies Sprechen fällt dir leichter als perfektes Schreiben.

00:21:45: Das ist oftmals auch ein Hinweis darauf, dass deine Sprache eigentlich bereits da ist.

00:21:49: Du hast irgendwie nur noch nicht den Weg aufs Papier gefunden!

00:21:55: Was das letzte und auch ganz wichtiges Indiz ist du hast beim Schreiben immer öfter das Gefühl ja genauso würde ich das auch sagen dann entsteht nämlich das was sich nicht künstlich herstellen lässt Wiedererkennung Vertrauen Und auch das gute Gefühl ganz bei dir angekommen zu sein.

00:22:16: Vielleicht fragst du dich jetzt, warum macht sie denn so eine lange Folge über Brand Voice und warum ist das überhaupt so wichtig?

00:22:23: Und wie kommt sie da drauf?

00:22:24: Ich kann dir das am Ende auch nochmal sagen, warum überhaupt spielt es für mich und meinen Ansatz in meiner Arbeit eine so große Rolle.

00:22:32: Ich bezeichne mich auch als Persönlichkeitsschürferin und mein Ansatz ist, du wirst in deinem Business erfolgreich wenn du eine Positionierung findest die wirklich aus dir heraus entsteht.

00:22:43: Positionierung geht von innen nach außen und deine Persönlichkeit ist ein ganz zentraler Baustein deiner Positionierung weil sie unverwechselbar ist, weil sie nicht kopierbar ist.

00:22:55: Und deine Sprache ist eben ein wesentlicher Teil deiner Persönlichkeit und deswegen gucken wir da so genau drauf, weil du genau damit dann diese Resonanz möglich machst die so wichtig ist.

00:23:07: Damit die richtigen Klientinnen bei dir landen!

00:23:11: Für heute sage ich Tschüss und freue mich, wenn du bei der nächsten Folge wieder rein hörst.

00:23:16: Du kannst dich natürlich jederzeit auf www.betina-bergmann.de über meine Coachings und Programme informieren Und eine Riesenfreude machst du mir Wenn du meinen Podcast bei Apple oder Spotify bewertest und ihn mit deinen Coachingkolleginnen teilst.

00:23:32: Bis zum nächsten Mal!

00:23:34: Auf in die Selbstständigkeit weil du kannst was du willst deine Bettina.

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