Glaub nicht alles, was deine Selbstzweifel dir sagen
Shownotes
Kennst du das Gefühl, dass du fachlich alles im Griff hast und trotzdem an dir zweifelst, sobald es um etwas Neues geht?
Genau darum geht es in dieser Folge. Ich spreche mit Anna Pietzka, Psychologin, systemische Beraterin und Expertin für das Imposter-Phänomen.
Wir sprechen über folgende Themen:
- Was das Imposter-Phänomen genau ist
- Warum der Zweifel gerade dann laut wird, wenn kompetente Menschen etwas Neues beginnen
- Die Frage „Wofür mache ich das?" als Anker gegen das Gedankenkreisen
- Wie du unterscheidest, welche „Was-wäre-wenn"-Frage dir hilft und welche dich nur im Kreis dreht
- Den Unterschied zwischen gesunder Selbstkritik und Imposter-Zweifel
- Warum dein Umfeld darüber entscheidet, wie leicht dir der Schritt in die Selbstständigkeit fällt
Buch „Glaub nicht alles, was deine Selbstzweifel dir sagen" im Beltz Verlag
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Transkript anzeigen
00:00:01: Du bist bestens ausgebildet, hast beruflichen Erfolg, Zertifikate und Zeugnisse in großen Mengen.
00:00:07: Und trotzdem... du traust den Braten nicht!
00:00:10: Selbstzweifel zerfressen dich und du denkst, dass du einfach nur Glück gehabt hast – in Wirklichkeit aber inkompetent bist.
00:00:18: So oder so ähnlich geht es vielen Frauen und deshalb gibt es heute extra eine Folge zum Imposter-Phänomen.
00:00:24: Was ist das genau?
00:00:26: Und noch wichtiger… was kannst du dagegen
00:00:28: tun?!
00:00:31: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast.
00:00:34: Endlich Coach Großes Wagen.
00:00:36: Wofür mein Herz schlägt, als Coaching möglichst vielen Frauen Mut zu machen ihre Coaching-Persönlichkeit zu entwickeln und ein erfolgreiches Business aufzubauen?
00:00:45: Mein Podcast ist dein Business Buddy der dir regelmäßig
00:00:49: zuruft.
00:00:49: Du schaffst das fang an.
00:00:51: du bist gut.
00:00:52: bleib dran.
00:00:53: bald hast du ein Ziel erreicht.
00:00:54: geh jetzt den ersten Schritt.
00:00:56: hol dir in diesem Podcast den Mut den du brauchst um großes zu wagen.
00:01:05: Glaub nicht alles, was deine Selbstzweifel dir sagen.
00:01:08: In diesem Satz stecken für mich sehr viele wertvolle Botschaften – ja es gibt Selbstzweife aber ich muss sie nicht glauben!
00:01:16: Ich bin frei zu entscheiden welche inneren Stimmen ich lauter drehe oder innere Stimmen wie auch SelbstzWeifel sind keine absoluten Wahrheiten?
00:01:26: Ich kann mein Denken und damit auch meinen Fühlen beeinflussen.
00:01:30: Bevor ich jetzt aber weitergehe mit meinen Interpretationen dieses Satzes, löse ich mal die Herkunft auf.
00:01:36: Glaub nicht alles was deine Selbstzweifel dir sagen ist der Titel eines Buches von Anapizka das am sechsenzwanzigsten September im Bells Verlag erscheinen wird Untertitel wie das Imposter-Syndrom dein Leben sabotiert und wie du es verabschiedest.
00:01:53: Ich freue mich sehr dass Anapitzka heute mein Gast im Podcast ist Und wir über genau dieses Phänomen sprechen können.
00:01:59: Anna ist Psychologin, systemische Beraterin und Expertin für das Imposter-Phänomen.
00:02:05: Herzlich willkommen lieber Anna!
00:02:07: Ja ganz wunderbar auch vor dir schon die ersten Gedanken zu hören und wie schön dass ich hier in deinem Podcast sein darf.
00:02:17: Steigen wir doch sofort mit der ja für mich letztlich auch ganz zentralen Frage ein was is denn das überhaupt?
00:02:25: Das Imposter Phänomen oder Syndrom?
00:02:30: Ja, du hast mit dem Nachsatz-Syndrom und so was ist das überhaupt schon in ganz spannenden Bogen aufgemacht?
00:02:38: Denn es kursieren im Grunde so verschiedene Begriffe die das Gleiche meinen.
00:02:43: Also das Imposterphänomen, dass Hochstablerinnen-Sydrom oder Hochstabblersyndrome, was man manchmal hört und im Grund versteckt sich dahinter ein psychologisches Muster also keine Krankheit, keine klinische Diagnose sondern eben wirklich ein psychologisches Muster bei dem Menschen die objektiv total qualifiziert und fähig sind den Eindruck haben das Gefühl sie hätten ihre Erfolge eher durch Glück oder Zufall erreicht.
00:03:12: Die Dinge wären ihr zu geflogen andere hätten es eben gut gemeint mit ihnen sie waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort Und dass dadurch eben auch so eine Sorge entsteht nach dem Motto, wann fällt denn eigentlich auf?
00:03:26: Dass ich gar nicht so viel Ahnung habe was sich hier tue.
00:03:29: Das Spannende dabei ist das Menschen die dieses Phänomen erleben nicht grundsätzlich an sich zweifeln.
00:03:36: also es gibt viele Themen und Lebensbereiche in denen sie eben viel Kompetenz bei sich selber wahrnehmen und auch sagen würden wird.
00:03:45: Das kann ich, das kann ich vielleicht auch besser als andere.
00:03:48: Es gibt dann eben bestimmte Situationen und bestimmte Themen bei denen diese innere Stimme laut wird und sagt man gehöre hier wirklich hin.
00:03:56: darf ich das sagen?
00:03:57: darf ich mich zeigen habe ich das verdient?
00:04:01: wann geht es schief?
00:04:02: Kann nicht an die Erfolge auch anknüpfen wie ich hier vielleicht schon aufgezeigt habe.
00:04:09: Ich finde jetzt ganz spannend dass du davon sprichst dass das bestimmte themen sind Wenn du sagst, das betrifft jetzt nicht alle Lebensbereiche.
00:04:19: Welche Themen sind denn dann das?
00:04:21: Gibt's da Müsse auch?
00:04:25: Tatsächlich kann es alle Lebens Bereiche betreffen also es können auch die Eltern schafft betreffend Hobbys aber dass ist eben von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich.
00:04:35: Aber das was ich meine mit diesem bei manchen Themen kann gar kein Selbstzweifel aufkommen und bei anderen eben schon Vielleicht mal am Beispiel erklärt, auch an meiner eigenen Geschichte.
00:04:48: Ich habe im Grunde schon während des Studiums und danach im Berufseinstieg in meine Arbeit immer Vorträge und Workshops gegeben.
00:04:56: Das war einfach meine Methode, mein Thema im Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie.
00:05:04: Und ich hab mich da sehr sicher gefühlt... Und gedacht, ja das kann ich und das mache ich gut.
00:05:09: Wenn ich eben angefragt wurde oder Aufträge bekommen habe dann habe ich das gerne gemacht.
00:05:15: Dann startete ich vor einigen Jahren mit der Idee mich auch nebenberuflich selbstständig zu machen.
00:05:21: Eben genau wieder mit Vorträgen und Workshops.
00:05:24: Das war naheliegend.
00:05:26: Plötzlich dachte ich, naja okay, ich hab das schon ein paar Mal gemacht aber... Funktioniert das jetzt auch hier?
00:05:34: und wer soll mich denn beauftragen?
00:05:35: Und welchen Preis kann ich denn überhaupt nehmen?
00:05:38: Ich habe das ja selbstständig noch nie gemacht.
00:05:40: Und hab im Grunde sozusagen alles, was sich an Erfahrungen an Kompetenzen hatte so ein bisschen klein geredet... ...und alles was möglicherweise dafür gesprochen hat jetzt erstmal Pro Bono-Projekte zu machen oder noch eine Weiterbildung zu machen total überhöht!
00:05:57: Das ist das was ich meine.
00:05:58: mit in manchen Situationen kann ganz viel Selbstvertrauen sein und den anderen dann plötzlich der innere Imposter anklopfen.
00:06:06: So ist das eben bei vielen Menschen, umgekehrt kann es aber auch bei Leuten sein die sagen ich erlebe das im Job total, aber in privaten gar nicht.
00:06:17: Oder aber Menschen, die sagen also im Job fühle ich mich total selbstsicher egal was kommt.
00:06:23: Aber plötzlich bin ich Mutter geworden und habe das Gefühl ich mache hier nur im Pro-Theater und irgendwann fällt auf dass ich überhaupt keine Ahnung und keine Berechtigung habe für den anderen Menschen Verantwortung zu übernehmen
00:06:36: Das, was du da gerade aus deiner eigenen Erfahrung beschreibst.
00:06:39: Ich kann mir vorstellen dass viele der Frauen die jetzt hier zuhören innerlich sehr nicken weil die vielfach auch aus einer beruflich erfolgreichen Situation kommen.
00:06:52: Vieles in Führungskräfte und haben Coaching gelernt wollen sich daneben berufliche vielleicht erstmal selbstständig machen Und haben das Gefühl sie fallen auch so etwas komplett Neues gar nicht das Bewusstsein dafür, was sie eigentlich alles mitnehmen.
00:07:08: Aus dem, was Sie vorher schon erfolgreich betrieben haben.
00:07:14: Was gründest du denn vielleicht wenn wir da bei diesem konkreten Beispiel mal gerade bleiben oder bei dieser Situation?
00:07:20: Was würdest Du
00:07:21: da raten?
00:07:23: Ich frage dich das nachher doch mal ausführlich ja in meinem Fahrplan aber vielleicht an der Stelle passt es auch grade.
00:07:29: Was kann man denn da tun um nicht so eine Ja, Indies muss dazu verfallen was dich vielleicht auch so ein bisschen erreicht hat noch
00:07:37: eine Fortbildung
00:07:38: und dann irgendwann vielleicht.
00:07:42: Ja ich habe da tatsächlich vor kurzem auch erst drüber nachgedacht.
00:07:46: was würde ich in meinem Vergangenheit sich denn da raten?
00:07:49: Denn das was ich erlebt habe und ja vielleicht kann dass auch die eine oder andere Person die zuhört so nachempfinden war, dass ich eben zu Beginn noch dachte auch ja das ist ja auch sinnvoll sich nochmal weiterzubilden und nochmal dieses und jenes.
00:08:03: Und hier noch eine extra Schleife und ist das Angebot schon perfekt?
00:08:06: Und braucht es nicht vielleicht erst noch ne Visitenkarte?
00:08:08: also so ein bisschen perfektionistische Prokrastination zu betreiben sage ich jetzt mal.
00:08:14: und irgendwann habe ich aber gemerkt ich blockiere mich selber Ich gehe nicht raus, wie ich rausgehen könnte und dann ja schaue ich auch nach links und rechts.
00:08:25: Und habe vielleicht auch Menschen gesehen die jetzt plötzlich dann eben ihr Angebot vermarktet haben, die das verkauft haben.
00:08:32: Das kann doch nicht sein!
00:08:34: Warum kriege ich es denn nicht so auf die Kette?
00:08:37: Und rational hat eigentlich alles dafür gesprochen dass sich das kann oder da mich hin entwickeln kann.
00:08:45: Und ich denke, das was ich mal im Vergangenheits-Ich sagen würde so ad hoc wären das zwei Sachen.
00:08:51: Das erste wäre, dass sich nicht glauben bräuchte, dass jeder Selbstzweifel weg sein muss.
00:08:58: Das was wir manchmal betreiben, das nennt sich in der Psychologie emotionale Beweisführung.
00:09:06: Also wir nehmen ein Gefühl her als Beweis für eine Sache.
00:09:11: So nach dem Motto Ich fühle mich unsicher wird wohl bedeuten, dass ich noch nicht gut genug dafür bin.
00:09:18: Oder wenn ich mich jetzt blockiert fühle oder einen Zweifel bemerke oder vielleicht auch eine Unsicherheit, eine Scham über mein Angebot zu sprechen dann wird das wohl dafür sprechen, dass das Angebot noch nicht good genug ist und das ist aber Quatsch!
00:09:37: Also in der Regel sind Emotionen eben auch erstmal so ein Zeichen für etwas ist neu, etwas verändert sich.
00:09:44: Etwas bedeutet uns viel.
00:09:46: Unsere Grundbedürfnisse werden in irgendeiner Art und Weise da auch tangiert.
00:09:52: Und da zu sagen Anna oder die Menschen, die jetzt zuhören diese Gefühle dürfen da sein Du darfst auch mit Zweifel losgehen, du musst das nicht alles loswerden und du kannst trotzdem Stück für Stück dich auf diesen Weg machen.
00:10:07: Das wäre so das erste und das zweite.
00:10:09: was ich vielleicht noch viel früher, viel intensiver machen würde, wäre die Frage für mich zu beantworten wofür mache ich das?
00:10:20: Das war zu Beginn eher sowas intuitives Ja, vielleicht auch.
00:10:25: Erlebst du das bei deinen Kundinnen?
00:10:27: Auch so ein Gedanke von auch Mann.
00:10:29: ich habe das hier in der Anstellung gut im Griff.
00:10:32: Ich weiß wie der Hase läuft und irgendwie zieht es mich zu etwas neuem hin.
00:10:37: Es sieht nicht zu einer neuen Stelle Es sieht mich nicht zu einem neuen Unternehmen Sondern irgendwie möchte ich mich weiterentwickeln Und vielleicht könnte eben So eine Selbstständigkeit Vielleicht auch eine nebenberufliche Selbstständigkeit was sein?
00:10:50: Aber so einfach etwas, was da so zieht.
00:10:54: Und dann war das eine innerliche Bewegung von ich möchte das machen und etwas anderes hält mich zurück.
00:11:02: also der Zweifel wie wird das?
00:11:04: Und was wenn und kann nicht überhaupt und sollte Ich dieses Pendel zwischen es zieht Mich wohin und Es zieht mich zurück Das auch bewusst zu nutzen und zu sagen ich muss nicht jeden Selbstwaffe loswerden, also wenn man sich es vielleicht vorstellt wie ein Heißluftballon wo so die Päckchen nach unten ziehen.
00:11:25: So ein bisschen ich muss nicht jedes dieser Päcking los werden.
00:11:28: Ein paar kann ich auch mitnehmen aber es hilft zu wissen was ist denn das Feuer dass diesen Heiß-Luft Ballon jetzt zum Fliegen bringt?
00:11:36: Denn dann zumindest ist das meine Erfahrung fällt es oft auch leichter zu sagen na los Ich mach' das jetzt mal und mal schauen was wird Wenn Wir wissen, wofür tun wir das.
00:11:49: Das können ganz kleine, vermeintlich kleine Gründe sein zu sagen ich will einfach mal erleben wie das ist oder was Neues lernen vielleicht aber auch einen Unterschied für andere Menschen machen und da so eine Idee zu haben von Wofür mache ich das ohne die perfekte Antwort zu haben?
00:12:06: Das wäre ein zweiter Punkt den ich empfehlen würde
00:12:12: Ich glaube, der Zuhörerin und wenn ich es jetzt auch beziehe viele meiner Kundinnen die haben darauf eine sehr klare Antwort.
00:12:18: Endlich etwas wirklich Sinn erfüllt tun.
00:12:21: Das ist genau das was ich ganz oft höre.
00:12:25: Und manchmal ist es so eine Weg von Motivationen.
00:12:28: Ich habe mehrere Kundinnen auch die sagen im Unternehmen ändern sich allmählich die Werte da ändern sich dass das Unternehmensprofil
00:12:36: und
00:12:37: das Selbstverständnis ändert sich.
00:12:39: damit kann ich mich nicht mehr identifizieren.
00:12:41: Dann ist es auch ein bisschen weg von bei vielen.
00:12:44: Ist aber auch nach meinem Eindruck stärker dieses Hinzu, nämlich dahin etwas Sinnerfülltes zu tun und weil sie im Coaching oft dann in der Weiterbildung schon die Erfahrung gemacht haben... ja so wirksam an, wenn ich im Gespräch auf einmal bewirke.
00:13:05: Da ist ein Aha-Erlebnis, da leuchten auch die Augen und davon mehr.
00:13:11: Das ist dann der Wunsch.
00:13:14: Das war deine zweite Punkt.
00:13:17: Wofür mache ich das?
00:13:18: Zu dem ersten Punkt ist mir auch noch was eingefallen, was mir oft begegnet.
00:13:24: Du hast gesagt also nicht jeder selbst zweifeln muss weg.
00:13:27: Ich ergänze das oft noch so mit der Frage, was gibt mir denn Sicherheit?
00:13:31: Weil wenn ich so Angst vor irgendwas habe.
00:13:34: Das ist ja auch ein bisschen der Indikator, klar es ist neu und das macht mich unsicher.
00:13:38: Das produziert dann so ein Gefühl von Angst und sich die Frage zu stellen, was gibts mir Sicherheit?
00:13:44: Ja total wertvoll!
00:13:46: Und auch da wäre eine denkbare Strategie So die schlimmsten Fälle, mögliche schlimmste Fälle Worst Case Szenarien auch mal zu Ende zu denken.
00:13:58: Also das ist ja oft etwas was ich beobachte.
00:14:01: Ich arbeite in meinen Workshops auch viel mit Gründerinnen und da ist ganz oft so eine Was wenn... Mentalität, sage ich mal.
00:14:11: Was wenn mein Angebot nicht angenommen wird?
00:14:13: Was ist kein Markt dafür gibt?
00:14:17: oder was wenn ich plötzlich überrannt werde?
00:14:19: Ich habe ja noch vielleicht die Anstellung oder ich hab ja noch die Kinder oder... Was ist dann?
00:14:25: heißt das es zu teuer?
00:14:26: also da gibt's ganz viel was wenn und dazu überlegen Welche dieser Was-wenn-Fragen kann ich wirklich mal bis zu Ende denken und was ja kommt dann vielleicht auch einen möglichen Sicherheitsstrategien raus an Ideen, wie ich es verändern kann?
00:14:42: Und wo komme ich vielleicht auch einmal auf die Schliche das nicht jede Was-Wenn-frage hilfreich ist.
00:14:48: Also mein Physiklehrer zur Schulzeit hat immer mal den Satz gesagt der Mond ist kein Klappstuhl.
00:14:56: Und da habe ich mich so gefragt, ja was wäre denn eigentlich wenn der Mond ein Klappstuhl wäre?
00:15:02: Das bringt mir gar nichts.
00:15:04: Also diese Frage, was wäre... Ja, ich weiß es nicht!
00:15:06: Ich werde's auch nie rausfinden vielleicht ist das ein Knappstühl und wir werden es nie erfahren.
00:15:11: Und da eben für sich auch mal zu überlegen welche dieser Was-Wenn Fragen die möglicherweise beschäftigen die vielleicht auch in so einem überzogenen Selbstzweifel beschäftigen.
00:15:21: Was ist denn, wenn ich hier als Hochstaplerin enttarnt werde?
00:15:24: Was ist dann, wenn auf eine Frage keine Antwort habe?
00:15:28: Was isst denn, Wenn eine Klientin unzufrieden ist?
00:15:32: Damals ein bisschen wie so eine Detektive loszugehen und zu überlegen welche dieser Fragen kann vielleicht hilfreich für mich sein Und welche, was wenn Frage ist vielleicht klingt, klingt schlüssig und ist es aber vielleicht gar nicht.
00:15:46: So wie ... Was wenn der Mond ein Klappstuhl ist?
00:15:49: Ja das wird uns gar nicht weiterbringen.
00:15:52: Aber was wenn eine Klientin unzufrieden ist?
00:15:55: da kann ich vielleicht Strategien schon mal vordenken ohne auf alles schon vorbereitet sein zu müssen dieses Diffuse, Kopfchaos vielleicht mal so ein bisschen klar zu ziehen und zu sagen okay dann stelle ich mich mal dieser Frage.
00:16:09: Und mache so einen bisschen Selbstcoaching was würde ich denn dann möglicherweise tun?
00:16:14: Oder die Frage auch einfach etwas anders frameen Was wenn es gut wird?
00:16:22: Umbedingt das auch danebenzustellen wirklich auch sich zu erlauben zu sagen was wenn es gelingt?
00:16:30: Das ist auch etwas immer wieder bei mir auch erlebe, dass ich früher oft vor Vorträgen so ein Gedanken hatte.
00:16:41: Ach was ist denn jemand unzufrieden ist?
00:16:45: Wenn vielleicht die Auftraggebenden oder die Menschen da im Publikum irgendwie sich etwas anderes vorgestellt haben, was wenn jemand unzufrieden is?
00:16:52: und natürlich klopft diese Frage auch jetzt manchmal noch an.
00:16:56: Ist auch total okay!
00:16:58: Und zeitgleich Habe ich aber nicht glaube es hast du im intro gesagt mit diesem leiser und lauter stellen habe ich tatsächlich für mich über die zeit.
00:17:07: am anfang hat das mehr bewusste beschäftigung bedarf.
00:17:12: jetzt passiert automatisch eben auch so eine stimme die sagt ja was wenn da eine personen publikum sitzt die genau das hören muss was ich da heute.
00:17:22: Erzähle.
00:17:23: Und so ist es ja auch dann im Coaching, ne?
00:17:25: Klar könnte es sein dass mal die Beziehungsebene nicht passt oder die Methode nicht genau die richtige war man die Auftragsklärungen noch besser hätte machen können sicherlich.
00:17:37: aber was wenn da jemand zu mir kommt und eben genau das entsteht was da entstehen soll nämlich eine Wirkung, eine Veränderung ein Unterschied den wir in dieser gemeinsamen Zusammenarbeit machen können?
00:17:49: Das ist bestimmt sehr Wirksam und kraftvoll, das kann ich mir gut vorstellen
00:17:54: bei diesen Gedanken.
00:17:57: Es ist ja jetzt schon hammer auch der Begriff Selbstkritik oder selbst kritisch sein gefallen.
00:18:03: nun ist ja mal selbst Kritik und auch Bescheidenheit nichts Schlechtes so an sich genommen.
00:18:09: Und wovor läuft denn da die grenze zu dem?
00:18:14: Wo du sagen würdest, jetzt ist es wirklich imposter.
00:18:18: Oder auch wo du vielleicht sagst ab da wird's gefährlich oder unangenehm oder schwierig um weiterzumachen?
00:18:29: Ja das ist eine Frage die ich immer mal wieder gestellt bekomme und ab und an versteckt sich dahinter auch so der Gedanke ach Mensch ich will auch nicht die guten Selbstzweifel verlieren und nach dem Motto dann vielleicht die Qualität meiner Arbeit darunter leiden lassen, wenn ich jetzt total mit erhobenen Haupt durch die Welt gehe und sage Ich kann alles.
00:18:53: Ich bin die beste Person Das kann ja auch nicht ganz gut sein.
00:18:57: Und zum Stück weit die Hoffnung von Ja wie kann ich denn jetzt trennen?
00:19:02: So ein bisschen wie bei Aschenbrütteln Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfien.
00:19:06: ist es so rum glaube ich.
00:19:09: Ganz so leicht funktioniert das zumindest zu Beginn häufig nicht zu sagen, ah, das ist jetzt schlecht und dass es gut.
00:19:17: Denn im Grunde ist das eine ja ein Teil des anderen.
00:19:21: also Beides ist so ein gewisser Zweifel als ein Zwiespalt von Ja wo stehe ich gerade?
00:19:29: Wo möchte Ich hin?
00:19:30: habe ich da alles was ich dafür brauche?
00:19:35: Hochstapler Phänomen ist im Grunde ja so eine übertriebene überzogene Art des Zweifelns.
00:19:42: Manchmal vergleich ich das mit dem Konzept Stress, also Stress ist für uns Menschen auch etwas Wichtiges.
00:19:50: Wer über längere Zeit unterfordert war im eigenen Job oder im Leben hat es vielleicht schon erlebt dass uns unser wohlbefinden Schwächen kann, wenn wir zu wenig gefordert werden.
00:20:02: Also so ein gewisser Grad an Aktivierung ist wichtig und so ist eben auch ein gewisser Grad an Selbstzweifel wertvoll und hilfreich.
00:20:13: Aber so wie beim Thema Stress ja, wenn der chronisch wird, wenn man da nicht mehr in Entspannungsphasen kommt dann kommen Es ist eben schnell oder über längere Zeit dann auch dazu, dass er uns nicht mehr dientlich ist.
00:20:27: Dass wir einem schlecht schlafen, die beschwerden vielleicht auf körperlicher oder psychischer Ebene anfangen und so ähnlich ist es beim Zweifel.
00:20:37: wenn wir es nicht schaffen um uns selber zuzuschreiben und die Misserfolge gut integrieren zu können sagen zu können ja ich Begegne mir da auch mit einem gewissen Selbstmitgefühl.
00:20:49: Ich nehme daraus, was ich für meine Entwicklung rausnehmen kann aber begegne mich ja auch mit Wohlwollen dann kann eben auch dieser überzogene Selbstzweifel unser Wohlbefinden schwächen.
00:21:01: und was auch da wieder hilfreich ist es so dieses in sich rein hören und überlegen ist mir das dienlich?
00:21:11: Oder bis wohin dient mir ein gewisser Selbstzweifel.
00:21:15: Und da auch ehrlich mit sich zu sein, zu überlegen... Wenn ich jetzt nochmal zum Beispiel an dem Konzept pfeile oder wenn ich mir jetzt noch mal diese Weiterbildung buche aus welchem Motiv heraus mache ich das?
00:21:32: Mache ich dass weil ich wirklich sage ja ich kann da oder ich muss dann noch besser werden oder ist es eben wirklich eher so ein man eigentlich weiß ich verstandesmäßig, dass sich das könnte.
00:21:44: Aber vielleicht muss ich noch nicht sichtbar werden.
00:21:47: oder da habe ich so ein Fangnetz von dem ich eigentlich weiß, dass ich das gar nicht brauche.
00:21:54: und vielleicht einen abschließender Gedanke dazu auch.
00:21:58: Das was sie beiden die gesunde Selbstkritik vom Poster-Gefühlen unterscheidet ist im Grunde, Kann ich das?
00:22:12: Und der Imposter-Zweife sagt, was kann ich eigentlich.
00:22:18: So gesunde Selbstkritik fragt vielleicht, ah, was müsste ich tun oder was kann Ich tun um hier gut genug zu sein?
00:22:26: und bei so einem Imposter erleben ist es eben eher dass Eigentlich kann ich nichts tun um meine eigene Idee von gut genug auch zu erreichen und da eben wirklich sich selber auch so zu beobachten in so Ja, selbst Beobachtung zu gehen.
00:22:41: Zu überlegen was ist denn gerade mein Ziel?
00:22:44: Was ist vielleicht der nächste kleine oder größere Schritt den ich gehen möchte?
00:22:49: und wobei beobachte Ich mich bei Perfektionismus, beobarte ich mich bei Prokrastination Oder auch wenn man sagt ich bin schon unterwegs, ich gebe schon meine Coachings aber ich erlebe davor oder vielleicht auch danach viel Stress.
00:23:03: Nach dem Motto habe ich das richtig gemacht hätte ich das besser machen können.
00:23:07: Ich müsste eigentlich meine Preise erhöhen da auch in die Beobachtung zu gehen, ob vielleicht selbst abwertende Bescheidenheit am Tag sich zeigt oder eben das Überbewerten auch von kritischen Kommentaren wirklich mal so in die beobachtungen zu gehen und dann auch wirklich zur hinterfragen bis zu welchem punkt ist mir das dientlich?
00:23:30: Und obwohl nicht
00:23:31: mehr.
00:23:32: Ich fand jetzt die zwei Fragen, die du eben gestellt hast ihrer Art und ihrer Unterschiedlichkeit sehr interessant.
00:23:40: Was kann ich eigentlich, impliziert ja sowas übergreifendes?
00:23:45: Also eigentlich kann ich gar nichts!
00:23:47: Genau!
00:23:48: Und wenn ich mich frage, kann nicht das... Dann ist das ja eine sehr spezifische Frage bezogen vielleicht auf einer einzelne Kompetenz und wo ich mir dann auch selbstkritisch sagen könnte, okay da habe ich noch ein bisschen Potential der Entwicklung.
00:24:03: Und da kann ich nochmal ein bisschen üben und dann werde ich das aber können.
00:24:07: Das macht ja dann auch mich nicht als ganze Person irgendwie klein.
00:24:13: durch den Selbstzweifel also so den Unterschied von werte ich mich quasi Insgesamt ab oder gucke ich gezielt auf einen einzelnen Aspekt?
00:24:24: Das finde ich auch noch mal spannend.
00:24:25: Ja und finde ich es vielleicht auch heraus, ne?
00:24:28: Mal schauen kann ich das.
00:24:30: Mal gucken, mal schauen was passiert.
00:24:32: Und dass was vielleicht auch so ein bisschen hinter dem steckt, was du gerade in den Fragen, die ja so recht global erst einmal gestellt waren aber... ...das was da auch drin steckt ist so eine Art Denkhaltung und in der Psychologie werden Im Grunde zwei Denkhaltungen unterschieden.
00:24:50: Mindset sagt man auch manchmal, aber der Begriff ist ja auch recht weit verbreitet und zum Teil auch vielleicht zu viel genutzt.
00:25:00: Aber man unterscheidet zum einen ein sogenanntes starres Mindset so nach dem Motto Kann ich oder kann nicht?
00:25:09: Und im Gegensatz dazu ein Entwicklungsorientiertes Wachstum orientiertes Mindset nämlich Ich kann das noch oder ich kann diese Sache nicht.
00:25:21: Und das ist genau das, was du da auch beschrieben hast und... Da kommt wieder zum Tragen, was sich Eingang sagte dass wir diejenigen, die dieses Imposter-Phänomen erleben Nicht per se ein starres Mindset haben so nach dem Motto Ich kann gar nichts sondern eher so dann bezogen auf einem bestimmtes Thema So einen Zweifel haben von ach Mensch irgendwie Alle anderen können das doch viel besser.
00:25:49: und die, mit denen ich mich vergleiche.
00:25:52: Die haben ja noch zehn Weiterbildungen mehr... ...und noch zehn Berufsjahre mehr!
00:25:57: Und die haben vielleicht schon viel mehr Testimolins und die haben eine bessere Webseite und was man da alles als Vergleichskriterien heranziehen kann.
00:26:06: Und da aber auch zu sagen okay ich kann mich dahin entwickeln.
00:26:10: Ich habe vielleicht noch nicht diese gleiche Anzahl an Testimonials oder ich habe vielleicht noch nicht diese Erfahrung, aber das kann doch werden und dafür darf ich eben auch losgehen und mich entwickeln.
00:26:25: Und zeitgleich aber wenn es vielleicht auch etwas nicht funktioniert – und das gehört ja zu der Arbeit dazu, dass man manchmal den Eindruck hat hier konnte ich jetzt vielleicht nicht mein ganzes Potenzial zeigen oder hier hatte die Zusammenarbeit nicht die Wirkung gehabt vielleicht mir erwartet hatte, obwohl das ja im Coaching auch zwiegespalten ist.
00:26:46: Wie viel eigene Idee von Veränderungen darf überhaupt?
00:26:51: da muss auch drin sein.
00:26:52: aber da auch zu sagen Ja das war jetzt eben ein Erleben und wenn damals nicht so lief oder etwas schief lief bedeutet dass nicht per se ich kann das nicht sondern in diesem Moment würde ich es ja vielleicht mit dem Wissen von heute zukünftig anders machen.
00:27:09: oder ich habe daraus etwas gelernt und dann Fehler, Missgesticke, Misserfolge auch so einfach als normalen Entwicklungsprozess zu sehen.
00:27:19: Das Interessante daran finde ich ja auch dass oft Menschen die in Leitungsposition arbeiten und sich da durchaus auch sagen wir mal umfangreich qualifiziert haben vielleicht sogar eine Fehler Kultur ihrer Abteilung mit ihrem Team betreiben und vielleicht so den Mitarbeitenden umgehen.
00:27:38: Du kannst das noch nicht, aber für sich selber dann nicht anwenden.
00:27:43: Das ist ja bei vielen Dingen so.
00:27:44: ich weiß es vielleicht, aber der
00:27:46: berühmte
00:27:46: Weite Weg auch vom Wissen zum Handeln da in der Stelle.
00:27:51: Und ich habe gerade mit großer Freude wahrgenommen wie du diese Modebegriffe in schöne inhaltsreiche deutsche Formulierungen gebracht hast.
00:28:01: also hier nicht von Growth Mindset zu sprechen, sondern von Wachstums orientiert oder von Denkhaltung.
00:28:08: Ich finde das gibt noch mal einen neuen Impuls auch sich über den Gehalt der dahintersteckgedanken zu machen wenn man es so formuliert.
00:28:19: Ja manchmal ist es anschlussfähiger, wenn's auch aus der eigenen Sprache kommt ne?
00:28:25: So ah growth.
00:28:25: okay ich habe eine Idee aber ja wachstum orientiert ist manchmal mehr sozusagen vor Augen.
00:28:33: Deswegen, beides ist geläufig aber ich tendiere dann doch eher zu den Begriffen auch.
00:28:39: Ich habe noch eine Nachfrage zu dem was du vorhin zum Thema Stress gesagt hast oder diese Analogie hergestellt hast.
00:28:51: darum geht, dass man ja durchaus Stress erleben kann.
00:28:54: Dass man da die Spitzen hat und der Körper ist in der Lage damit umzugehen.
00:28:58: das Wichtige ist aber dann sozusagen ein Oszivieren zu erreichen also einen regelmäßigen Wechsel von Anspannung und Entspannungen und von Ruhe und Aufregung.
00:29:12: Kannst du das nochmal?
00:29:13: übertragen jetzt auf diesen Umgang mit Zweifeln.
00:29:18: Inwiefern braucht es da vielleicht auch so ein Oszillieren?
00:29:23: Ja, im Grunde ist ja der Zweifel, der sich meldet wenn wir Dinge vor allem zum ersten Mal machen oder wenn wir uns entwickeln, wenn wir wachsen in dem was wir tun ganz normal und das sind vielleicht diese Spitzen die du meinst.
00:29:38: Es gibt so Spitzen, wo wir merken jetzt zieht sich es bei mir ein bisschen zusammen oder im Kopf kommen so Fragezeichen werde ich das gut machen.
00:29:48: und das sind ganz normale Vorgänge also ganz normal da auch sich zu fragen man bin nicht gut vorbereitet sich noch mal in sich reinzuhören vielleicht auch schwitze Gehände zu bekommen was auch immer das für jeden einzelnen ist.
00:30:03: Und dass wurde dann diese Stresstreppe zum chronischen Stress führt.
00:30:08: Das wäre beim Selbstzweife im Grunde, wenn der nicht mehr aufhört.
00:30:14: Also, wenn es im Grund dann nicht dieses Abflachen gibt von ... Ich hab das jetzt gemeistert und ich verinnerliche auch dieses Gefühl, die sind stolz.
00:30:23: Dieses Ahmann, das weiß ich für nächstes Mal.
00:30:26: Da wird vielleicht noch mal das Herz klopfen oder die Hände schwitzig sein.
00:30:29: aber es wird nicht so sein dass sich Situationen vermeide oder dass ich Dinge aufschiebe oder dass sich großen Stress erlebe.
00:30:38: Denn das ist so, dass wo dann eben auch dieser Selbstzweifel ins Unproduktive zwitscht.
00:30:46: Wenn es eben nicht geschafft wird zu diese Erfolge sich selber zuzuschreiben sondern es heißt Ach, das war jetzt Glück oder Zufall.
00:30:54: Oder ich hatte hier eine sehr wohlwollende Kundin und man vielleicht hat die mir nur das gute Feedback gegeben weil dass ein Beta-Preis war und sobald ich das zu dem echten Preis da wird es niemand mehr buchen.
00:31:06: auch jetzt hat das doch jemand zum echten preis gebucht.
00:31:08: Na ja, die hatte vielleicht Mitleid mit mir.
00:31:10: also wenn diese Gedanken schleifen Anfang und wir eben nicht uns auch ein Stück weit erlauben zu sagen Hier habe ich ein tolles Feedback bekommen und das glaube auch, das nehme mich an.
00:31:21: Und ich gebe mir vielleicht selbst gutes Feedback immer mal wieder was nicht bedeutet dass wir auch zeitgleich den Wunsch haben dürfen uns weiterzuentwickeln Zeit gleich auch kritisches konstruktives Feedback uns auch einmal einholen dürfen oder anhören dürfen aber sich da es eben zu erlauben so sagen Ich feiere meine Erfolge!
00:31:42: Ich sehe auch meine eigene Entwicklung.
00:31:45: Ich lasse sozusagen diese Anspannungspiks auch mal wieder abfallen.
00:31:50: Und dann dürfen die eben zu einem anderen Moment wieder kommen und dann auch wieder abfallen.
00:31:55: Das wäre das natürliche, beim Impost erleben ist es eher so dass die weiteren Erfolge zur Mehranspannung führen.
00:32:03: So nach dem Motto ah man das hat jetzt einmal geklappt Jetzt hatte ich irgendwie Glück oder es lief gut, werde ich das beim nächsten Mal wieder so schaffen.
00:32:13: Oder wird dann aufliegen dass sich ja eigentlich gar nichts kann und das ist ja im Grunde auch das Paradoxen an diesem Phänomen Das der natürliche Prozess wäre Dass jeder Erfolg uns ein bisschen sicherer macht.
00:32:26: Und beim Hoster erleben ist es aber eben eher so, dass jeder Erfolg jedes Testimonial Kundenreferenz, die auf die Webseite kommt.
00:32:37: Eher so ein inneres... Oh Gott jetzt muss ich ja noch mehr abliefern!
00:32:41: Jetzt glauben ja die Leute, ich könnte wirklich was weil das ... Ich habe ja eine professionelle Webseiten und da steht ja jetzt.. Ich hätte schon mal Menschen geholfen.
00:32:49: Jetzt muss ich auch noch mehr Abliefern.
00:32:52: Und jetzt will ich meine Preise erhöhen aber dann muss sich ja noch besser arbeiten.
00:32:55: also diese eigene Latte von gut genug wird eben mit jedem Erfolg noch höher gesetzt so dass wir sie eigentlich nie erreichen können und dann entsteht eben schnell etwas, das das Wohlbefinden schwächt.
00:33:09: Dass auch die Freude an der Arbeit häufig nimmt.
00:33:12: also auch das zeigen Studien, dass es Korelationen gibt zwischen dem Imposter erleben Unzufriedenheit auch in der eigenen Arbeit, weil es natürlich nicht so viel Spaß macht.
00:33:24: Wenn ich alles infrage stelle ist das gut genug und jetzt hatte ich eigentlich einen Erfolg aber ich kann mich gar nicht so richtig freuen.
00:33:32: Das ist eben so was dann diese Analogie zum Stress auf ist.
00:33:38: Du hast die Formulierung auch verwendet – Gut genug?
00:33:42: Ich bin nicht gut genug kennen ja Fehler auch als ein Glaubenssatz.
00:33:49: Ich weiß noch eine kleine Story vielleicht am Rande aus meiner Kindheit.
00:33:54: Ich hatte Klavierunterricht, aufgewachsen in einer Dreizimmerwohnung.
00:33:58: kurz vor Weihnachten gab es immer einen großen Geburtstag weil meine Oma am XXI.
00:34:03: Dezember Geburtstag hatte.
00:34:04: Es wurde bei uns gefeiert und dann sagte irgendwann mein Vater ich war da so dreizehn vielleicht ungefähr Kannste nicht mal ein Flotenschuppern spielen Und ich war so an der Stelle, wo ich mich mit Fingerübungen abgequält habe.
00:34:18: Wo ich irgendwie vielleicht gerade mal eine leichte Mozartsonate spielen konnte.
00:34:22: aber flotterschopal ging gar nicht
00:34:25: und
00:34:25: mein Vater meinte das überhaupt nicht böse!
00:34:27: Der hat sich über sowas nie Gedanken gemacht und auch dass nicht.
00:34:30: er wollte vielleicht einfach nur mal seine Tochter da irgendwie ein bisschen zeigen Und ich habe dann davor mich wieder gestammelt und die Leute kauten irgendwann ihren Kuchen weiter.
00:34:41: Ich hab gesagt, nee geht leider nicht um so.
00:34:43: Was bei mir geblieben ist, ist schon das Gefühl in dem Moment konnte ich meinem Vater nicht das geben was er sich von ihr vielleicht gewünscht hat.
00:34:52: Und viele Jahre später habe ich mal bei einem Wochenende intensiven Coaching-Wochenende ging es um irgendwelche Übungen und da kam diese Geschichte plötzlich hoch zusammen mit diesem Satz, ich bin nicht gut genug.
00:35:07: Und nun glaube ich aber nicht dass ich unter Imposter-Phänomen leide.
00:35:13: Gleichzeitig habe ich aber so einen Satz den ich vielleicht allmählich immer weniger Aber lange sehr mit mir rumgetragen habe Wie grenzt du das voneinander ab?
00:35:28: Ich würde es vielleicht gar nicht unbedingt abgrenzen, sondern ich würde sagen.
00:35:32: Es sind verbindende Elemente die sich eben in unterschiedlichen Kontexten zeigen.
00:35:37: also Menschen wie das Imposter Phänomen erleben haben auch so eine innerliche Idee davon wann etwas gut genug ist.
00:35:46: häufig ist dass zum Beispiel gut genug oder besonders gut in einer Sache, wenn ich keine Feder mache.
00:35:53: Wenn ich auf jede Frage eine Antwort habe?
00:35:55: Wenn ich die Dinge alleine schaffe?
00:35:57: Wenn es einfach und schnell geht?
00:35:59: Wenn nicht alles zeitgleich so in der Luft balancieren kann das sind eben solche Ideen und die stimmen ja auch zum Teil.
00:36:09: also wenn wir viel wissen, wenn wir viele alleine schaffen dann ist das in der Regel ein Indikator dafür dass wir etwas gut können kompetent sind.
00:36:18: Aber auch da kann es so switchen in Richtung von ich muss alles alleine schaffen.
00:36:23: Oder wenn sich's nicht einfach und schnell anfühlt, dann bin ich wohl nicht dafür gemacht oder vielleicht nicht gut genug.
00:36:31: Das heißt, ich würde sagen dieser Glaubenssatz gut genug oder nicht gut genug zu sein oder so Erfahrungen zu haben von... Ach man, ich kam nach Hause mit dem Zeugnis voll mit zwei und der ein oder anderen eins sagt vielleicht der onkel oder die mama oder irgendwer nach guck mal hier aber die drei kriegste nächstes jahr noch weg.
00:36:53: so na also so der fokus vielleicht auf das was nicht funktioniert hat.
00:36:56: oder man halt bei einer sportveranstaltung den zweiten platz gemacht und dann hieß es vielleicht ja aber das nächste marscheste ganz oben auf dem treppchen oder umgekehrt.
00:37:06: man stand vielleicht ganz oben aus dem treppen und hat gar keine anerkennung bekommen oder hatten so ein bisschen nach dem Motto, aber jetzt keine Höhenflüge bekommen.
00:37:15: Also da können verschiedene Erfahrungen in der Entwicklung auch eine Rolle spielen und dieser Glaubenssatz kann sich beim Imposter-Phänomen zeigen.
00:37:24: er kann das Bedingen.
00:37:26: es muss aber nicht notwendigerweise so sein dass jeder der diesen Glauben Satz hat das Imposter Phänomen erlebt und umgekehrt nicht jeder der das Imposta Phänomien erlebt hat jetzt so ne Situation vielleicht wo er sagt oh da habe ich das erlebt wollte ich meinen eigenen Ansprechen gerecht werden.
00:37:45: Aber ist es eben etwas, was häufig gemeinsam auftritt?
00:37:50: Machen wir mal einen Schwenk zu dir persönlich!
00:37:53: Du hast hier vorhin schon ein Beispiel aus deiner Geschichte erzählt mit den Workshops und den Vorträgen.
00:38:01: Wie bist du denn überhaupt darauf gekommen dich diesem Thema so intensiv zu widmen?
00:38:07: Das war am Anfang eher... Ja so einen Zufall, nicht so ganz.
00:38:14: Aber tatsächlich habe ich so ein bisschen... geht das Sprichwort so die Not zur Tugend gemacht?
00:38:20: Also so wie ich das Eingangs berichtet hatte oder vielleicht auch schon eine Idee gegeben habe Ich hab nach dem Studium und bis heute in einer Anstellung gearbeitet In der Arbeits- und Organisationspsychologie Und war da immer sehr glücklich Auch in dieser Tätigkeit gemerkt, ja so nach den ersten.
00:38:41: Ich glaube es waren vielleicht so sieben acht Jahre im Berufsleben hat ich so verstanden, so läuft und so funktioniert und wollte eben auch etwas eigenes machen, so kreativ sein selber Entscheidungen treffen können ein Stück weit wie du das von deinen Kundinnen auch beschrieben hast gerade in größeren Organisationen.
00:39:01: da gibt's ganz viele Entscheidungswege und vielleicht auch viel Politikum.
00:39:05: und ebenso diese Idee von nie ich mache jetzt mal was Und da trage ich selber die Verantwortung mit allen Vor- und Nachteilen, aber da kann ich eben dann im besten Fall mich auch ganz selbst wirksam fühlen.
00:39:17: Wenn was nicht so läuft wie ich mir das vorstelle, dann kann ich das eben mit mir selber beraten und auch
00:39:22: verändern.".
00:39:23: Das war die Ausgangslage und dann meldete sich aber eben auch so ein überzogener Zweifel von, hm, ach wer bist du denn?
00:39:31: Und mach doch vielleicht noch diese Weiterbildung!
00:39:34: Dann habe ich wirklich monatelang Damit mich beschäftigt, was ist jetzt der perfekte Blautone für mein Corporate Design?
00:39:42: und ich habe bestimmt drei Angebote auf meinem Laptop die ich heute noch aufklicken kann.
00:39:48: Und sie sind auch nach wie vor gut aber ich hab die nie gezeigt, nie mit irgendwem geteilt weil ich eben immer so dachte Annie es fühlt sich noch nicht ganz gut an und irgendwie wenn ich noch zweifle dann ist das wahrscheinlich noch nicht das Richtige.
00:40:04: Und so ging eben die Zeit ins Land und dann war ich echt auch irgendwann ein bisschen angefressen auf mich selber.
00:40:10: Warum komme ich denn jetzt hier nicht in die Puschen?
00:40:13: Und hatte dann einen Gespräch auch geführt im Rahmen von einer Gründerin-Initiative, und habe eben mit diesen anderen Frauen auch gesprochen gesagt auch Ich hab eigentlich viele Ideen.
00:40:23: aber So und dann saß eine neben mir und hat gesagt da ist das hier nicht nennt man das nicht Imposta Phänomen Was du da beschreibst Und ich habe mir in dem Moment In meinen Notizen aufgeschrieben im Poster-Phänomen Fragezeichen habe ich gesagt, ja, ich glaube das ist das.
00:40:40: Der Begriff war mir damals schon bekannt aber ich hab es nicht mit mir in Verbindung gebracht weil ich dachte, das sind ja... Ich bin einfach nur sehr reflektiert und ich habe einfach den hohen Anspruch an meine Arbeit Und dann so zu erkennen vielleicht steckt da doch ein Muster dahinter und vielleicht kann man das verändern.
00:40:57: um auf deine Frage auch zu antworten Ich habe ganz viele Angebote und Ideen.
00:41:05: Und irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden, und keine war gut genug.
00:41:08: Dann dachte ich dann mache es doch einfach so... ...und ich mach jetzt mein erstes Angebot zu diesem Thema im Posterphänomen.
00:41:14: Und hab dazu einen Workshop entwickelt und angeboten.. ..und dann war das irgendwie ein Selbstläufer.
00:41:20: Also was ich am Anfang dachte dass das vielleicht mal so eine Idee wird um ins Tun zu kommen, ins Staaten zu kommen.
00:41:27: Da stieß dann auf ganz viel Interesse und auch Bedarf mit Sternchen.
00:41:34: Ich mache das ganze Jahr nebenberuflich,
00:41:36: d.h.,
00:41:37: wenn da drei-, vier-, fünf Vorträge im Monat sind dann bin ich auch total happy damit.
00:41:45: und dann kommt noch die eine oder andere Coaching-Session dazu.
00:41:48: also es muss jetzt nicht mehr einen kompletten Lebensunterhalt bisher verdienen.
00:41:53: aber so kamen Anfragen ohne dass sich dann groß auch Akquise machen musste und so bin ich bei dem Thema geblieben Total happy geworden damit.
00:42:03: Ich kann mir das auch sehr gut vorstellen, dass das wirklich an eine Stelle auf dem Markt getroffen ist wo der Bedarf riesengroß ist und da finden sich viele viele wieder mit den Gedanken.
00:42:15: Und das ist ja auch, es hat eine Bandbreite und ich muss nicht ganz extrem davon betroffen sein um trotzdem vielleicht von der Idee was mitzunehmen dass ich der inneren Kritikerin mal sage jetzt kannst du mal die Klappe halten?
00:42:29: Jetzt mache ich meine andere Stimme laut
00:42:32: Und es ist auch ganz vielfältig.
00:42:34: Es zeigt sich ja in Verhandlungssituationen, es zeigt sich wenn's darum geht die eigene Idee zu pitchen.
00:42:40: und dann wiederum gibt es aber auch Organisationen die sagen naja wir fänden das auch interessant für unsere Führungskräfte wie können sie denn auch führen damit eben nicht zum Beispiel auszubildende oder mitarbeitende In so eine Idee kommen von, ah man stapel ich hier eigentlich zu hoch.
00:42:59: und das gibt Firmen die sagen uns fehlen irgendwie Nachmungskräfte.
00:43:03: Wir wissen gar nicht wir haben eigentlich gute Leute warum bewerben sie sich denn nicht?
00:43:07: Und da kann eben auch die Idee dahinter sein oder manchmal ein Grund dass diese Führungskrefte durch bestimmte Mechanismen der Unternehmenskultur den Eindruck haben, ach ich bin ja noch gar nicht gut genug und ich müsste ja erst noch dieses und jenes.
00:43:22: Und da auch mal drauf zu schauen zu überlegen wie geben wir denn hier in der Organisation Feedback?
00:43:26: Wie gehen wir um mit Fehlern und Erfolg?
00:43:29: das ist eben auch nochmal spannend.
00:43:30: dafür muss man es dann am Ende gar nicht selber erleben.
00:43:33: ums trotzdem auch für den eigenen Alltag und Umgang miteinander zum Thema zu machen
00:43:41: Bleiben wir doch mal ein bisschen beim Alltag, wenn jetzt hier unsere Zuhörerinnen das Gefühl haben, so ein bisschen bin ich davon vielleicht betroffen.
00:43:54: Was könntest du als konkreten Tipp?
00:43:58: Ich meine, du hast ein ganzes Buch drüber geschrieben und da gibt es viel zu sagen.
00:44:01: Deswegen ist das ja fast schon eine schwierige Frage die ich dir stelle.
00:44:05: aber dennoch was könnten denn die Gedanken erleichtern, was könnte hilfreich sein?
00:44:12: Vielleicht auch so mit Blick auf Erfolg im Business.
00:44:16: Erfolg in der Selbstständigkeit.
00:44:18: Ja du hast es selber schon angesprochen ich bin immer selber ganz neugierig, was sich dann antworte in dem Moment weil wie du sagst ja sind.
00:44:26: zweihundertfünfzig Seiten hat das Buch oder über zweieinhalbzig Seiten mit ganz vielen Strategien und Ideen.
00:44:36: Und was mir aber gerade so als Gedanke kam, war...was total hilfreich ist.
00:44:44: Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, was in die Studienlage aber auch belegt ist das Thema mit welchem Umfeld umgebe ich mich?
00:44:51: Also habe ich vielleicht eine Person oder vielleicht auch mehrere bei denen ich den Eindruck hab da kann ich auch mal eine Nachricht schreiben oder einen Anruf machen oder nutze ich vielleicht auch Coaching, Mentoring um mich auf diesem Weg begleiten zu lassen.
00:45:08: Gehe ich zu Netzwerkveranstaltungen also da wirklich zu sagen Manchmal brauche es so Menschen die an uns glauben bevor wir das selbst so richtig tun oder die Vielleicht auch dass ein oder andere auch schon erlebt haben oder in einem anderen Kontext erlebt haben Menschen wie uns vielleicht einfach auch nur mal zuhören und manchmal finden Wir die nicht im direkten Umfeld.
00:45:30: Also es kann sein die Lebenspartner das total unterstützen oder auch die Eltern, oder die Geschwister und die Freunde.
00:45:41: Und wir aber trotzdem erleben, das sind nicht die Gesprächsfahrten, weil die wir jetzt gerade brauchen.
00:45:46: Oder immer wenn ich sage, oh das lief jetzt blöd dann kommt gleich ein ach Mann!
00:45:50: Aber du machst das doch gut?
00:45:51: Man denkt so, das brauche ich gar nicht.
00:45:53: Ich wollte es einfach nur rauslassen.
00:45:55: oder ich will jetzt wirklich mal Kritik vielleicht auch hören von jemandem.
00:45:59: also dazu überlegen habe ich schon solche Menschen um mich, die mich da bestärken.
00:46:05: Bei denen ich weiß wenn ich hier was richtig cooles erlebe dann kann ich das mit denen teilen und sie freuen sich mit mir Und bei denen ich aber auch weiß Wenn mal etwas nicht so lief Dann kann ich die ganz genauso kontaktieren und sagen ey darf Ich mache jetzt mich ausschütten Und da eben auch vielleicht ein Stück weit mutig zu sein, zu sagen ich gehe jetzt mal auf eine Netzwerkveranstaltung und mal gucken wie das wird.
00:46:31: Wenn die erste vielleicht nicht zu mir passt dann geh ich noch zur nächsten oder selber einen Aufruf zu machen zu sagen wer möchte sich mit mir denn mal zum Thema XY beschäftigen?
00:46:40: Oder Menschen auch mal zu kontaktieren zu sagen oh deine Arbeit inspiriert mich total.
00:46:45: können wir uns mal auf den digitalen Kaffee treffen?
00:46:47: Ich würde gerne dich mal mit Fragen löchern Also sich da auch selber so einen kleinen, so eine Bühne zu schaffen und sich zu erlauben.
00:46:56: Die Menschen die da vielleicht in der Welt noch unterwegs sind, in das eigene Netzwerk reinzuholen wird auch immer mal so sein dass da keine Antwort kommt oder eben ach nee passt nicht.
00:47:09: aber meine Erfahrung ist es, dass ganz viel Zuspruch auch kommen, dass da ganz tolle Kontakte entstehen können Die uns dann eben auch tragen durch diese Spitzen, die immer mal kommen mit Selbstzweifel.
00:47:21: Und die uns dann aber auch unterstützen können wenn es darum geht diese Erfolge, die wir haben auch richtig wahrzunehmen zu sehen, zu würdigen und alles was schiefläuft auch gut integrieren zu können in den eigenen Entwicklungsprozess.
00:47:37: Ich finde das sehr wertvoll dass du jetzt auch so stark fokussierst auf die Menschen mit denen ich mich umgebe.
00:47:44: Ich mache oft auch so die Erfahrung, dass wir auch unsere Umgebung oft überfordern.
00:47:50: Weil wir von einem Menschen einfach zu viel verlangen und mein Lebenspartner der ist vielleicht dafür da mich mal in den Arm zu nehmen um mir zu sagen du schaffst das schon.
00:47:58: Der ist aber nicht unbedingt der ideale Gesprächspartner wenn ich jetzt defizit über die Didaktik meines Workshops sprechen möchte oder über den Erfolg oder Misserfolg mit dem letzten Workshop Und das finde ich auch nochmal so wichtig zu überlegen für welche Art von Unterstützung suche ich mir auch, welche Menschen in meiner Umgebung.
00:48:19: Das macht es mir leichter und den Menschen mit denen ich zu tun habe vermutlich auch.
00:48:25: Und bedingt?
00:48:26: Und vielleicht wenn ich da noch anschließen darf, auch da so zu überlegen was brauche ich auch in einem bestimmten Moment und das auch bewusst zu erfragen denn das erleben wir ja auch in unserem Umfeld manchmal dass wir vielleicht in einer Freundin eine Idee teilen und die Freundin weiß gar nicht, soll ich sie jetzt bestärken?
00:48:46: Weil sie möchte unbedingt bestärkt werden oder soll ich jetzt eher kritisch das zerlegen.
00:48:50: Und da zu sagen du hör mir einfach nur mal zu Ich will mich mal laut hören beim Sprechen Du brauchst es gar nicht kommentieren, ich will einfach mal so diesen Residenzkörper vor mir sitzen haben oder umgekehrt zu sagen.
00:49:08: Setz jetzt wirklich deine kritische Brille auf und leg das mal!
00:49:11: Ich habe meine Ritterrüstung angezogen.
00:49:14: du darf jetzt mal alles im kritischen Sagen was du zu sagen hast weil das hilft aus meiner Erfahrung auch unseren Gegenüber.
00:49:21: eben dann Soll ich jetzt eher kritisch darauf schauen, obwohl wollen.
00:49:27: Ich bin deine Freundin und finde alles gut was du machst.
00:49:29: Jetzt go probier es aus oder eben wirklich zu sagen da könntest du noch mal dran denken oder so und da vielleicht auch in sich reinzuhören.
00:49:38: Was brauche ich denn gerade?
00:49:39: Was würde mir auch helfen Denn manchmal sind wir auch blockiert.
00:49:42: Wir wollten vielleicht irgendwas voranbringen und dann kommt jemand und sagt, aber hast du das noch bedacht?
00:49:47: Und wir denken so oh Gott ich habe schon so viel gedacht!
00:49:49: Ich wollte jetzt eigentlich mal loslegen da auch wirklich sich selber nochmal zu überprüfen.
00:49:55: was könnte für mich jetzt hilfreich sein und welche Person spreche ich dann vielleicht auch an und welche vielleicht auch nicht weil die einem anderen Zeitpunkt wieder ihren Beitrag liefern kann?
00:50:07: Du hast ja schon zwischendurch ein bisschen davon gesprochen, was du arbeitest und was du anbietest.
00:50:14: Ich werde natürlich auf jeden Fall dein Buch verlinken, was man vorbestellen kann in den Show-Notes.
00:50:21: welche Wege führen?
00:50:23: ansonsten noch zu dir?
00:50:25: Also ich habe das Buch geschrieben und vor allem bin ich aber unterwegs mit Vorträgen und Workshops für Organisationen, für Firmeninitiativen.
00:50:36: Also falls da jemand sagt auch ich würde das gerne mal für meine Organisation, für mein Team oder für meinen eigenen Kunden auch nutzen dann kann man mich gerne ansprechen.
00:50:46: und das weitere Thema ist natürlich das Coaching.
00:50:50: also wenn jemand sagt oh ich habe so den Eindruck mich blockiert hier eben so ein überzogener Selbstzweifel in meinem vorankommen.
00:51:01: Dann habe ich unter anderem beispielsweise ein Angebot, das nennt sich Imposter SOS-Session.
00:51:06: Also so eine Kurzzeitbegleitung beispielsweise vor einem wichtigen Termin oder vor einer wichtigen Entscheidung Wenn man so denkt euch will es eigentlich machen?
00:51:15: und dann klopft da so ne Stimme an die sagt wer bin ich eigentlich dass zu tun?
00:51:20: Oder bei Entscheidungen manchmal ist das jetzt wirklich nur Zweifel oder kann Ich Das echt nicht und da mal gemeinsam draufzuschauen Das ist etwas, wo ich gerne begleite.
00:51:32: und natürlich gibt es dann auch längerfristige Coaching-Begleitung.
00:51:34: Wenn jemand sagt Ich habe jetzt hier ein Anliegen möchte mich gut vielleicht auf ein Thema vorbereiten oder ich möchte Begleitet werden eben in diesem Gründungsprozess Dann mache ich das auch von Herzen gerne.
00:51:48: Und das sind im Grunde so die Themen und Bereiche mit denen ich zum Thema Imposter Phänomen arbeite
00:51:56: Kann ich mir sehr gut vorstellen, wenn ich dich jetzt hier so in unserem Gespräch erlebt habe.
00:52:02: Ich möchte schließen damit dass ich ein Zitat nenne was sich auf deiner Webseite gefunden habe und jetzt von dir geklaut habe.
00:52:12: es ist aber so ein schöner Satz von dir vielleicht kannst du ihn dann ja noch kurz kommentieren nämlich Mut wird belohnt Zeit versetzt.
00:52:21: Ja, das ist ein Mantra.
00:52:23: Das mich wirklich durch die ersten Jahre meiner nebenberuflichen Selbstständigkeit meine Gründung getragen hat und sich auch jetzt immer noch bewahrheitet.
00:52:34: Dass es eben häufig so einen Mut braucht vielleicht auch den Mut manchmal mit Zweifeln loszugehen nicht darauf zu warten dass ich alles leicht und gut und sicher anfühle sondern zu sagen mal schauen was da kommt und irgendwie werde Ich das wohl meistern und damit umgehen Und dass dieser Mut, den wir haben uns zu zeigen und Unterstützung zu bitten andere begleiten.
00:52:59: Egal was das vielleicht für die einzelnen bedeutet mutig zu sein aber das dieser Mut ganz oft belohnt wird und so wie du es gesagt hast oft aber Zeit versetzt.
00:53:10: manchmal geht das ganz schnell am gleichen Tag und manchmal dauert es aber und darf wachsen wie so eine kleine Pflanze.
00:53:18: Und dann blicken wir zurück und denken, wow was hier draus entstanden ist aus einer Kette von kleinen Mutmomenten die aber ja nicht angestoßen wäre.
00:53:28: Wir hätte es vielleicht nicht diesen ersten kleinen Schritt gegeben.
00:53:31: das ist ein Mantra dass mich total trägt und ich gebe es gerne weiter für alle die davon auch profitieren können.
00:53:41: Ganz herzlichen Dank für unser Gespräch, für die vielen wertvollen Gedanken und Anregungen.
00:53:48: Und ich werde mir dein Hoch auf jeden Fall auch bestellen und ich werde es lesen und freue mich schon sehr drauf!
00:53:54: Ganz herzig und dank!
00:53:57: Vielen, vielen Dank!
00:53:59: Für heute sage ich Tschüss und freue mich, wenn du bei der nächsten Folge wieder rein hörst.
00:54:03: Du kannst dich natürlich jederzeit auf www.betina-bergmann.de über meine Coachings und Programme informieren Und eine Riesenfreude machst du mir Wenn du meinen Podcast bei Apple oder Spotify bewertest und ihn mit deinen Coachingkolleginnen teilst.
00:54:20: Bis zum nächsten Mal!
00:54:21: Auf in die Selbstständigkeit weil du kannst was du willst deine Bettina.
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